Homepage erstellen in Österreich: Was Gründer beachten müssen (inkl. DSGVO & Förderungen)
- Ermin Wagner

- 17. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wer in Österreich ein Unternehmen gründet, kommt um eine professionelle Homepage nicht herum. Sie ist digitale Visitenkarte, Verkaufskanal und oft das erste, was potenzielle Kund:innen sehen. Doch gerade Gründer:innen stehen vor vielen Fragen: Welche rechtlichen Vorgaben gelten? Welche Förderungen gibt es? Und wie geht man bei der Erstellung einer Homepage in Österreich am besten vor?
In diesem Artikel erhältst du einen umfassenden Überblick.

1. Warum eine Homepage für Gründer:innen unverzichtbar ist
Sichtbarkeit: Rund 80 % aller Menschen suchen online, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen (GE Capital Retail Bank Studie).
Vertrauen: 75 % der Nutzer beurteilen die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens nach dem Webdesign (Stanford University Studie).
Förderungen: Viele Förderstellen in Österreich erwarten eine digitale Präsenz, um Zuschüsse zu gewähren (WKO – Unternehmensgründung).
2. Rechtliche Grundlagen: DSGVO & Impressum
In Österreich gelten klare Vorschriften:
Impressumspflicht: Nach dem E-Commerce-Gesetz § 5 ECG muss jedes Unternehmen eine Anbieterkennzeichnung haben.
Datenschutzerklärung: Verpflichtend nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Cookie-Banner: Pflicht, wenn Tools wie Google Analytics oder Facebook Pixel genutzt werden (EuGH Planet49 Urteil).
3. Förderungen für Gründer:innen in Österreich
Ein professioneller Internetauftritt wird aktiv gefördert:
AMS Gründungszuschuss: Unterstützung für Arbeitslose, die sich selbstständig machen.
aws Digitalisierung: Förderprogramm für digitale Projekte.
Wirtschaftskammer Österreich (WKO): Beratung und Zuschüsse für Digitalisierung & Webdesign.
Regionale Förderungen: z. B. Digital Starter Wien oder Landesförderungen in NÖ, OÖ, Steiermark.
4. Homepage erstellen – die praktischen Schritte
Domain & Hosting sichern (.at-Domain wirkt lokal und vertrauenswürdig).
CMS oder Baukasten wählen (WordPress für Flexibilität, Wix für einfache Bedienung).
Design & Struktur planen (Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt, Blog).
Content erstellen (Texte, Bilder, SEO-optimierte Keywords).
Rechtliches einbauen (DSGVO, Impressum, Cookie-Banner).
SEO-Basics beachten (Titel, Meta-Description, Google Business Profil).
5. Lokale Sichtbarkeit in Österreich steigern
Gerade Gründer:innen profitieren von lokalem SEO:
Ein Google Business Profil einrichten und mit Adresse, Fotos, Öffnungszeiten pflegen.
Keywords mit Bezug nutzen wie „Homepage erstellen Wien“, „Webdesign Österreich“.
Kundenbewertungen sammeln – sie steigern Vertrauen und Ranking.
Fazit
Für Gründer:innen in Österreich ist eine Homepage nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Sie sorgt für Sichtbarkeit, Vertrauen und neue Kund:innen.
Rechtliche Anforderungen wie DSGVO und Impressum sind Pflicht.
Förderungen wie der Gründungszuschuss Österreich können den Aufbau zusätzlich erleichtern.
Mit einem klaren Plan und den richtigen Tools ist es auch für Einsteiger:innen möglich, eine professionelle Homepage in Österreich zu erstellen.
Tipp: Wer den Weg nicht allein gehen möchte, kann sich bei Agenturen oder erfahrenen Dienstleistern Unterstützung holen – so sparen Gründer:innen Zeit und vermeiden rechtliche Stolperfallen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Welche Förderungen gibt es?
AMS Gründungszuschuss
aws-Förderprogramme
WKO und regionale Digital Starter Förderungen
Brauche ich ein Impressum? Ja, nach österreichischem E-Commerce-Gesetz (§ 5 ECG) ist es verpflichtend.




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